eKronshage in neuem Design: BookWorm1.2

by ekron

screenshotNur ein kurzes Wort in eigener Sache. Nachdem viele Freunde und Leserinnen und Leser angefragt hatten, warum ich nur so zögerlich posten würde, hatte ich als Antwort immer nur vorgeschoben, dass ich erst noch das neue Layout hinbekommen wolle, bevor es dann richtig losgeht. Nun, ich habe mir letzte Woche einen Tag Urlaub im Büro genommen und das Projekt Stromvergleich und Stromanbieter wie Stromio erst einmal ein wenig ruhen lassen. Dafür hatte ich dann Zeit mit GIMP, CSS-Stylesheets, PHP-Handbüchern und einer Menge Kaffee ein neues Layout zu erstellen. Nun, ich bin kein Designer, aber mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Das Theme habe ich BookWorm genannt und werde es die Tage auch bei den Themes auf der WP-Seite hochladen, sobald dort der Upload für neue Themes wieder geöffnet ist. Die aktuelle Version ist nach ersten Bugfixes die V1.2. Ich würde mich natürlich sehr über Feedback freuen, am besten einfach die Kommentarfunktion in diesem Artikel nutzen. Sagt mir, was Euch gefällt, was Euch nicht gefällt. Ist das Design ansprechend, oder zu unübersichtlich? Ist der Contentbereich zu schmal? Sind die Bücher im Logo zu stümperhaft ausgeschnitten (ja, meine Grafikbearbeitungskenntnisse sind sehr gering…). Oder findet Ihr das Logo einfach gut und wollt es auch schon haben? Ihr könnt es bereits jetzt hier runterladen: Wordpress Theme BookWorm 1.2. Die jedoch beste Nachricht ist: dass ich nun keine Ausreden mehr haben werde, wenig zu posten. Ich rechne damit, einen ausführlichen Post pro Woche hinzubekommen. Je mehr Feedback ich bekomme, desto mehr wird hier natürlich über Literatur, Literaturwissenschaft, Interpretationen von Romanen, Lyrik und Dramatik, Erläuterungen, Narratologie und klassischer Schullektüre zu lesen sein. Als kleinen Vorgeschmack kann ich an dieser Stelle schon einmal die Themen der kommenden drei Posts nennen, die auch zum Teil schon fertig geschrieben sind. Eins der kommenden drei Themen wird der Roman Disgrace des südafrikanischen Nobelpreisträgers J.M.Coetzee sein. Zu Coetzee habe ich insofern ein ganz spezielles Verhältnis, als ich meine vor drei Jahren meine Magisterarbeit über ihn geschrieben habe, genauer über das Thema “Sexuelle Gewalt in J.M.Coetzees Disgrace“. Auch gibt es für den Coetzee-Artikel zwei sehr schöne aktuelle Anlässe. Zum einen ist die Verfilmung von Disgrace gerade in den Kinos zu sehen, in der Hauptrolle John Malkovich. Ich konnte den Film in einer Pressevorführung auch bereits sehen und werde einiges darüber erzählen. Zum anderen ist Coetzee -mal wieder- auf der so genannten Shortlist des Booker Prize gelandet. Dieser wichtigste Preis für Literatur im englischsprachigen Raum ging schon zwei mal an Coetzee und er könnte nun der erste Autor werden, der ihn tatsächlich drei mal gewinnt. Dabei geht es um seinen allerneuesten Roman, der den Titel Summertime tragen wird und vermutlich so etwas wie der dritte Teil seiner Autobiographie sein wird. Warten wir also gespannt, was kommen wird! Ein weiterer Artikel der kommenden zwei Wochen beschäftigt sich mit einem Thema, das sehr allgemein mit Literatur zu tun hat, aber nicht unwichtig ist. Es geht dabei um die Wirkung und Funktion von so genannten eBook-Readern. Was kann ein moderner eBook-Reader, wo liegen seine Stärken, wo seine Schwächen und lohnt sich der hohe Anschaffungspreis schon jetzt? Das dritte Thema, das in Kürze folgt, wird ein Roman sein, der wieder zum klassischen Schulkanon zurückkehrt, deswegen aber kein Deut schlechter ist, als die Nicht-Pflichtlektüre, die ich hier behandele. Es geht um den Roman Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque. Dieser Antikriegsroman (ein Begriff auf den ich noch zu sprechen kommen werde) aus dem Jahre 1929 gilt bis heute als eines der (oder gar das?) meistverkaufte Buch nach der Bibel. Unabhängig von derartiger Zahlenimponiererei ist der Roman ein zeitloses Meisterwerk, das in der Germanistik oft etwas stiefmütterlich als Unterhaltungsliteratur abgestempelt wird. Dass dieses Urteil zu Unrecht besteht, werde ich zu zeigen versuchen, wenn ich v.a. auf den physiognomischen Diskurs in Im Westen nichts Neues eingehen werde. Doch für heute erst einmal genug. Ich freue mich, dass der Relaunch funktioniert hat und dass ich nun mit vielen weiteren Artikeln aufwarten kann. Folgt mir einfach auf twitter.com/ekron und bleibt auf dem neusten Stand dieses Blogs.

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